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Wunschbilder: Strahlender Held und gottloser Tyrann

Alexander der Große hatte die antike Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Noch bis in das späte Mittelalter boten seine Taten Stoff für Dichter in Orient und Okzident. Doch da war aus dem Makedonenkönig schon längst eine Fantasiegestalt geworden.

Wohl nur die wenigsten Menschen erlangten bereits zu Lebzeiten solch einen Ruhm. In nicht einmal elf Jahren brachte Alexander das gesamte Perserreich in seine Gewalt und war bis jenseits des Indus und des Hindukusch vorgestoßen. Sein Eroberungszug veränderte die antike Welt grundlegend: Die griechische Sprache und Kultur breiteten sich rasch in den neu gewonnenen Gebieten des Vorderen Orients und Zentralasiens aus. Bald blühte ein wirtschaftlicher, religiöser und geistiger Austausch von zuvor ungeahntem Ausmaß. Alexander hinterließ ein Reich, dessen kulturelle Vielfalt ihresgleichen suchte. Sich selbst hatte er schon zeitlebens zum Halbgott erhoben. Auf keinen geringeren als Herakles und den griechischen Heroen Achilles führte er seine göttliche Abstammung zurück – wie hätte Alexander nach seinem Tod nicht zum Mythos werden sollen? ...

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