Direkt zum Inhalt

Wunschbilder: Strahlender Held und gottloser Tyrann

Alexander der Große hatte die antike Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Noch bis in das späte Mittelalter boten seine Taten Stoff für Dichter in Orient und Okzident. Doch da war aus dem Makedonenkönig schon längst eine Fantasiegestalt geworden.

Wohl nur die wenigsten Menschen erlangten bereits zu Lebzeiten solch einen Ruhm. In nicht einmal elf Jahren brachte Alexander das gesamte Perserreich in seine Gewalt und war bis jenseits des Indus und des Hindukusch vorgestoßen. Sein Eroberungszug veränderte die antike Welt grundlegend: Die griechische Sprache und Kultur breiteten sich rasch in den neu gewonnenen Gebieten des Vorderen Orients und Zentralasiens aus. Bald blühte ein wirtschaftlicher, religiöser und geistiger Austausch von zuvor ungeahntem Ausmaß. Alexander hinterließ ein Reich, dessen kulturelle Vielfalt ihresgleichen suchte. Sich selbst hatte er schon zeitlebens zum Halbgott erhoben. Auf keinen geringeren als Herakles und den griechischen Heroen Achilles führte er seine göttliche Abstammung zurück – wie hätte Alexander nach seinem Tod nicht zum Mythos werden sollen? ...

Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2019

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2019

Kennen Sie schon …

Die Wikinger

Spektrum Kompakt – Die Wikinger

Die Wikinger waren Europäer, sie sprachen eine germanische Sprache, sie waren unsere Nachbarn. Gleichzeitig wirkt es, als hätten sie sich eine archaische Unbeugsamkeit bewahrt, als auf dem europäischen Festland längst Christentum und Reichspolitik Einzug gehalten hatten.

45/2019

Spektrum - Die Woche – 45/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns der Schilddrüse, Waldbränden und den Habsburgern.

39/2019

Spektrum - Die Woche – 39/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Quantencomputer, Wäldern und veganen Burgern.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!