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Astronomie und Praxis: Radioastronomie: Ein neues Radioteleskop auf Sardinien

Im Jahr 2014 nahm auf der Insel Sardinien das europaweit drittgrößte voll schwenkbare Radioteleskop seinen wissenschaftlichen Betrieb auf. Das Instrument mit 64 Meter Spiegeldurchmesser qualifiziert sich dank seiner innovativen Technik für vielfältige Aufgaben in der Radioastronomie – aber auch in der Geodäsie, Astrometrie und Radarastronomie sowie bei der Kommunikation mit Satelliten und Raumsonden.
Das 64-Meter-Radioteleskop auf Sardinien

Die italienische Mittelmeerinsel Sardinien dürfte vielen Menschen als Urlaubsziel für Sonnenanbeter bekannt sein – und weniger als Standort für astronomische Teleskope. Dennoch befindet sich in der Inselhauptstadt Cagliari ein ambitioniertes astronomisches Institut: das Osservatorio Astronomico di Cagliari, dessen lange Tradition bis auf die im Jahr 1899 erbaute Beobachtungsstation in Carloforte zurückreicht.

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Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885

Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.

Spektrum der Wissenschaft – Den Kosmos entschlüsseln – Vom Sonnensystem in die Tiefen des Universums

In dieser Ausgabe berichten wir über ferne Galaxien, das Sterben von Sternen, äußerst energiereiche Gammastrahlenblitze und neue Erkenntnisse zur Dunklen Energie. Weiter informieren wir Sie über Raumfahrtmissionen zu anderen Himmelskörpern, beispielsweise die der NASA-Sonde Europa-Clipper, welche den gleichnamigen Jupitermond auf die Existenz von Ozeanen untersuchen soll. Darüber hinaus: Teleskope der Superlative mit denen der Kosmos auch von der Erde aus, immer genauer beobachtet werden kann.

Sterne und Weltraum – Supernovae Ia: Wie schnell expandiert das Universum?

Ein »Jugend forscht«-Gewinner stellt sein Projekt vor, in dem er mit mehreren Supernovae Ia die Hubble-Konstante berechnet. Wir berichten über eine neue Hypothese zu schnellen Radioblitzen und präsentieren das Wendelstein-Observatorium in den Bayerischen Alpen. Woran wäre die Landung der Raumsonde SLIM fast gescheitert? Und wie baut man sich eine Ministernwarte im Garten?

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