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Interview: "Ein spezieller Zustand"

Trotz jahrzehntelanger Forschung gibt der Autismus immer noch Rätsel auf: Was genau verursacht die soziale Isolation der Betroffenen? Wie lassen sie sich daraus befreien? Und ist das immer wünschenswert? Für den britischen Neuropsychiater Simon Baron-Cohen sind Autisten nicht gestört - sondern anders.
Herr Baron-Cohen, in welchem Alter treten die ersten Anzeichen von Autismus auf?
Die meisten Kinder sind bei der Diagnose um die drei Jahre alt. Allerdings finden sich einzelne Hinweise schon mit zirka 18 Monaten. Wir konnten zum Beispiel in Stu­dien zeigen, dass Kleinkinder, die nicht in die Richtung blicken, in die man mit dem Zeigefinger auf einen Gegenstand deutet, später eher zu Autismus neigen. Auch ein "So tun als ob" – also die Fähigkeit, im Rollenspiel kurzzeitig die geistige Perspektive eines anderen einzunehmen – fehlt dann ...
Oktober 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Oktober 2008

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