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Wissenschaftsgeschichte: Ein virtuelles Museum der Elektrizität

Ernst Peter Fischer erzählt in opulenten Bildern, wie die Kraft der ruhenden und bewegten Ladungen entdeckt, erklärt und zur omnipräsenten Dienerin unseres Alltags wurde.

"Ich meine, dass das Unbehagen an der Wissenschaft vor allem dadurch zu Stande kommt, dass dieses Unternehmen es verlernt hat, neben der logischen Erkenntnis, die sie glänzend und großartig liefert, auch die sinnliche Erkenntnis zu berücksichtigen, die es komplementär zu ihr gibt." Dieser Satz von Ernst Peter Fischer steht als Motto auf der Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik, die ihm 2004 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen wurde und die zu den vielen Ehrungen des renommierten Wissenschaftshistorikers und Bestsellerautors gehört.

"Das große Buch der Elektrizität" ist in der Tat etwas für die sinnliche Erkenntnis: Großformatig und opulent ausgestattet, bietet es einer beeindruckenden Fülle an Bildern und Texten Raum, welche die Geschichte des Elektromagnetismus anschaulich und fesselnd vor Augen führen. Die Bilder ziehen den Leser gleichsam in ein virtuelles Technikmuseum hinein; und wie es sich für ein Museum gehört, vermittelt das Buch einen ersten Eindruck von der allgemeinen kulturellen Bedeutung dieser Technik und ihrer grundlegenden Ideen. Es macht Lust auf die Wissenschaft von der Elektrizität und deren Geschichte, weil es dem Leser nicht abverlangt, sich in die physikalischen und technischen Grundlagen einzuarbeiten...

März 2012

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft März 2012

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