Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Raumfahrt : Der Weg zur Mondstation

Wissenschaftler und Raumfahrt­manager wollen eine Siedlung auf dem Erdtrabanten errichten. Doch dafür müssen sie noch eine Reihe von Problemen lösen.
Unser MondLaden...

Wenn Matthias Maurer auf der Oberfläche des Mondes spazieren gehen will, muss er künftig bloß nach Köln fahren. Hier bauen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Weltraumorganisation ESA derzeit den größten Mondsimulator der Welt: Eine 1000 Quadratmeter große Grube, die mit künstlichem Mondstaub gefüllt wird.

Dank eines ausgeklügelten Systems von Flaschenzügen werden Maurer und andere Wissenschaftler in der Halle ähnlich unbeschwert herumspringen können wie auf dem Erdtrabanten. Mit justierbaren Lampen sollen sich außerdem die besonderen Lichtverhältnisse nachstellen lassen. Ab und an können die Astronauten sogar in eine Art Unterkunft einkehren – ein mit einer Luftschleuse versehenes Modul von der Größe eines Frachtcontainers.

Das Projekt biete eine »aufregende Spielwiese« um jene Technologien zu testen, die für eine echte Mondbasis nötig wären, sagt Maurer. Seit 2015 ist er neben Alexander Gerst der zweite Deutsche im Astronautenkorps der ESA. Daneben fungiert Maurer als Projektmanager der mehrere Millionen Euro teuren Anlage namens LUNA, die in der Nachbarschaft des europäischen Astronautenzentrums EAC entsteht …

Juni 2019

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juni 2019

Kennen Sie schon …

20/2019

Spektrum - Die Woche – 20/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns Mondraketen, der Dunklen Materie und Küken.

16/2019

Spektrum - Die Woche – 16/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Insektensterben, 5G und einer Bluthochzeit.

14/2019

Spektrum - Die Woche – 14/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Impfen, Klimaschutz und Narzissten.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!