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Mineralien: Eine glänzende Sache

Tief unter der Erde und gut versteckt in Höhlen wachsen jeden Tag Millionen von Kristallen heran. Forscher wissen inzwischen genau, wie das funktioniert - und können im Labor besonders reine Glitzersteine züchten.
Eine glänzende Sache

Gebannt blicke ich auf die drei Glasbehälter, die vor mir stehen. In jedem davon befindet sich eine farblose, durchsichtige Flüssigkeit, die von einer Maschine fortwährend mit einem dünnen Stift durchgerührt wird – und mittendrin wachsen, wie aus dem Nichts, je drei funkelnde Kristalle! Ich befinde mich gerade in einem Keller der Universität zu Köln. Neben mir steht der Mineraloge Peter Held. Er will mir heute zeigen, wie Kristalle entstehen. Denn der Forscher untersucht nicht nur gemeinsam mit seinen Kollegen die funkelnden Körper, er züchtet sie sogar selbst.
Vor einigen Monaten waren die glitzernden Säulen, die in den Gläsern emporragen, selbst noch Flüssigkeit. Dann fing diese an zu "kristallisieren", dabei wurde sie fest. Die Wissenschaftler können damit in ihrem Labor genau das nachahmen, was in der Natur zu jeder Zeit Millionen Male passiert, gut versteckt in Höhlen oder tief unter der Erde ...

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