Prinzipiell lassen sich Schwarze Löcher jeder beliebigen Masse ganz einfach herstellen: Man stecke eine Menge Materie in ein Volumen, das klein genug ist – und schon sorgt die Schwerkraft dafür, dass es entsteht. Doch seit es Hinweise auf die Existenz dieser faszinierenden Himmelskörper gibt, fanden die Astronomen nur zwei Arten: einerseits die Leichen massereicher Sterne, die zwischen zwei und zwanzig Sonnenmassen enthalten, andererseits die Monster in den Galaxienkernen mit Millionen oder gar Milliarden Sonnenmassen. Seltsamerweise schien es in dem Bereich dazwischen keine zu geben. Doch die Natur lässt für gewöhnlich keine solch großen Lücken klaffen. Schließlich kann man die Massen von Galaxien, Sternhaufen, Sternen und Planeten als lückenlose Linie auftragen. Warum also sollten die Schwarzen Löcher gegen dieses universelle Prinzip verstoßen?
Spektrum - Die Woche – Warum der Ball der Fußball-WM gar nicht so rund ist
Der »rundeste Ball aller Zeiten« für die Fußball-WM 2010 verhielt sich zum Leidwesen der Spieler, nicht so wie sie es gewohnt waren. Lesen Sie warum perfekte Kugeln nicht immer von Vorteil sind und welche Bedenken der aktuelle, von einem Tetraeder abgeleitete, WM-Ball »Trionda« aufwirft.
Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885
Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.
Spektrum - Die Woche – Gibt es Gott, Heino Falcke?
Gibt es Gott? Der Astrophysiker Heino Falcke sagt ja – und erklärt im Interview, warum Naturgesetze für ihn »Schöpfungsworte« sind. Außerdem: Vogelgrippe bei Katzen, die erste namentlich bekannte Autorin der Weltgeschichte und die Suche nach dem Wrack von MH370. Das und mehr in »Die Woche«.
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