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Wasserfolter: "Eine schreckliche Tortur"

Bei der Vernehmung von Terrorverdächtigen setzt der amerikanische Geheimdienst routinemäßig auf den Erfolg der Wasserfolter – eine in den USA über hundertjährige Tradition.
Im Jahr 1902 machte in den USA eine verstörende Nachricht die Runde: Amerikanische Soldaten, so hieß es, würden auf den Philippinen Aufständische foltern und sie mit der so genannten "water cure" – Wasserkur – zum Reden bringen.

Seit jeher waren die Vereinigten Staaten für Freiheit und Menschenrechte eingetreten. Doch mit zunehmender militärischer Stärke verfolgten sie auch machtpolitische und wirtschaftliche Ziele. Und so führten die USA zwei große Kriege – einen auf Kuba und einen auf den Philippinen. Beide waren gegen Spanien gerichtet, dessen koloniale Vorherrschaft bröckelte. 1898 begannen sie den Spanisch-Amerikanischen Krieg, der unter anderem mit der Besetzung Kubas endete.
05/08

Dieser Artikel ist enthalten in epoc 05/08

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