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Einstein und der Kreiselkompass

Was brachte den Physiker 1915 dazu, sich von der Ausarbeitung seiner Allgemeinen Relativitätstheorie kurz abzuwenden, um den Magnetismus in einem Eisenstab zu untersuchen?
Anfang 1915 begann für Einstein ein ereignisreiches Jahr, das zugleich einen entscheidenden Wendepunkt auf dem langen Weg seines wissenschaftlichen Lebens brachte. Mit Hilfe seines Freundes, des Mathematikers Marcel Grossmann, bemühte sich der Physiker, so viel wie möglich über eine neue Art von Geometrie zu lernen, die bis dahin unter seinesgleichen nahezu unbekannt war. Er hoffte, damit die Krümmung der Raumzeit beschreiben zu können. Viel stand für ihn auf dem Spiel, wie er bald erkannte: Ließ sich die Spezielle Relativitätstheorie zu einer Theorie der Gravitation verallgemeinern? Konnte der Newton’sche Kosmos, in dem die Schwerkraft mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, ersetzt werden durch eine Theorie, die auf der Äquivalenz von Masse und Energie beruht und in der Raum und Zeit gekrümmt sind? Im November 1915, nach dem härtesten intellektuellen Kampf seines Lebens, präsentierte Einstein schließlich die...
Februar 2005

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2005

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