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Eltern-Kind-Bindung: Wenn die Kleinen groß werden

Die eigenen Kinder sind für die meisten Eltern der Mittelpunkt ihres Lebens - und dann ist der Nachwuchs auf einmal erwachsen! Doch das Glück der Sprösslinge bleibt für viele ein wichtiger Baustein zur eigenen Zufriedenheit.
Und tschüss!Laden...

18, 20 oder 21 – ab welchem Alter Kinder vor dem Gesetz zu Erwachsenen werden, darüber herrscht weltweit kaum Einigkeit. In allen Ländern der Erde gilt jedoch: Mit der Volljährigkeit des Sprösslings verlieren die Eltern ihre Funktion als Erziehungsberechtigte. In aller Regel ist es dann nur noch eine Frage der Zeit, bis der Nachwuchs von zu Hause auszieht und auf eigenen Füßen steht. Bis dahin sind Freud und Leid von Eltern und Kindern eng miteinander verbunden: Eine Scheidung der Eltern wirkt sich häufig negativ auf das Wohlbefinden der Kleinen aus, und umgekehrt beeinflussen etwa schulische Erfolge und Misserfolge der Kinder die Gemütslage und Zufriedenheit von Müttern und Vätern.
Diese Verbindung steht jedoch in keinerlei Zusammenhang zu der Anzahl an Kerzen auf der Geburtstagstorte, wie Wissenschaftler in den vergangenen Jahren zeigten: Wohlbefinden und Lebensglück von Eltern hängen offenbar auch dann noch von dem der Kinder ab, wenn diese längst daheim ausgezogen sind, ihr eigenes Geld verdienen und selbst eine Familie gegründet haben ...

1-2/2014

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 1-2/2014

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  • Quellen

Elder, G. H. et al.: The Emergence and Development of Life Course Theory. In: Handbook of the Life Course, S. 3-19, 2003

Greenfield, E. A., Marks, N. F.: Linked Lives: Adult Children's Problems and their Parents' Psychological Well-Being. In: Journal of Marriage and Family 68, S. 442-454, 2006

Kalmijn, M., de Graaf, P. M.: Life Course Changes of Children and Well-Being of Parents. In: Journal of Marriage and Family 74, S. 269-280, 2012

Ryff, C. D. et al.: My Children and Me: Midlife Evaluations of Grown Children and of Self In: Psychology and Aging 9, S. 195-205, 1994