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Zum Nachdenken: Enceladus’ Gasfontänen

Die Geysire am Südpol von Enceladus speien Wasserdampf und Eiskristalle in den Raum. Messungen der Raumsonde Cassini vom November 2009 weisen darauf hin, dass der Eiskristallanteil nicht nur zehn bis zwanzig Prozent beträgt, wie bislang geschlossen wurde, sondern von gleicher Höhe wie der Wasserdampf sein soll. Das berichtet Andrew Ingersoll vom California Institute of Technology in seiner von der Zeitschrift »Icarus« akzeptierten Arbeit. »Das neue Ergebnis engt die möglichen Mechanismen des Kryovulkanismus auf Enceladus stark ein.« Ein Weg, den hohen Eisanteil zu erklären, ist eine Wasserkammer unter dem Geysir. Öffnet sich dann eine Spalte, so ist das Wasser dem Vakuum ausgesetzt, es beginnt zu kochen und verdampft. Ein großer Teil des Dampfes gefriert augenblicklich und sorgt für den hohen Eisanteil.

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