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Energiewirtschaft: Plädoyer mit Schönheitsfehlern

Christian Synwoldt spricht sich für die Energiewende aus, obwohl sein Buch deutlich macht, dass sie nicht nur technische Schwierigkeiten mit sich bringt.

"Houston, wir haben ein Problem!" So beginnt das spannend geschriebene Buch von Christian Synwoldt, einem Experten für regenerative Energien. Ohne Zweifel gibt es Parallelen zwischen einem Raumschiff und der Erde: Die Vorräte sind begrenzt. Dabei könnte die Natur allein mit dem Licht der Sonne beliebig lange überleben – wäre da nicht der Mensch.

"Bei einem auf Konsum basierenden Wirtschaften kommt es zwangsläufig zu einem Erschöpfen der Lagerstätten", schreibt Synwoldt. "Wir haben ein Ressourcenproblem." Nicht nur das: Da die Ressourcen ungleich verteilt sind, gibt es auch ein politisches Problem. Und obendrein ein soziales, da Energie immer teurer wird.

Synwoldt stellt nicht in Frage, dass ein grundlegender Umbau der Energiewirtschaft unumgänglich ist. Ihm geht es auch nicht um technische Details, sondern vor allem um Hintergründe und Probleme, die in Diskussionen über die bestmögliche Energieversorgung oft (absichtlich) außen vor bleiben. Sein verständlich geschriebenes Buch spricht jeden Interessierten an. ...

Februar 2014

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2014

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