Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Tee: Das Entspannungselixier

Wissenschaftler ergründen, wie eine Tasse Tee die Stimmung hebt und die Konzentration verbessert. Vielleicht könnte das beliebte Getränk sogar Depressionen und Demenz entgegenwirken.
Tasse Tee

Tee ist für viele Menschen mehr als nur ein Durstlöscher: Sie schreiben dem Pflanzenextrakt entspannende, aber auch belebende Effekte zu. Welche Kraft in dem Getränk steckt, das aus den Blättern von Camellia sinensis gebraut wird, interessiert mittlerweile zunehmend Forscher, die untersuchen, welche Nahrungs- und Genussmittel die psychische oder körperliche Gesundheit fördern.

Die Nachfrage für Stoffe, die Angststörungen, Depressionen und altersbedingten kognitiven Abbau lindern oder gar verhindern könnten, ist besonders groß. Solche verbreiteten Leiden belasten Gesundheitssysteme, und die bisherigen Therapien wirken nicht bei allen Betroffenen. Rund ein Drittel der Angst- und Depressionspatienten findet zum Beispiel keine wirksame Behandlung. »Wenn Nahrungsmittel helfen könnten, hätte das enor­me Auswirkungen auf die Präventionsmedizin«, glaubt Andrew Scholey, Pharmakologe an der Swinburne University of Technology in Melbourne, Australien.

Tee ist eines der meistkonsumierten Getränke der Welt, und der Verbrauch steigt weiter an. Die Vereinten Nationen schätzen, dass die Produktion von grünem Tee im Schnitt um 7,5 Prozent pro Jahr zulegen wird. Bis 2027 würde sie damit jährlich rund 3,6 Millionen Tonnen erreichen. Angesichts seiner Beliebtheit wissen wir jedoch überraschend wenig darüber, wie der Pflanzenextrakt auf uns wirkt …

Kennen Sie schon …

Spektrum Psychologie – Das Glücksparadox – Wie wir ihm entkommen

Macht die Suche nach dem Glück unglücklich? Das Titelthema dieser Ausgabe zeigt, weshalb unser Streben manchmal nach hinten losgeht – und wie wir es klüger gestalten. Außerdem: Die vielen Gesichter der Depression, wie wir Ziele leichter erreichen, was hinter Rachegefühlen steckt und mehr.

Gehirn&Geist – Perfektionismus - Ein Risikofaktor für psychische Erkrankungen?

Rund 30 Prozent der Erwachsenen zeigen perfektionistische Tendenzen – doch oft hat dies auch seinen Preis. Perfektionismus kann ein Risikofaktor für psychische Erkrankungen sein. Wir berichten, wie ein gesunder Umgang mit den eigenen hohen Ansprüchen gelingen kann und welche Form von Perfektionismus Eltern vermeiden sollten, um ihre Kinder zu entlasten. Außerdem werfen wir einen Blick auf die langen Wartezeiten in der Psychotherapie, beleuchten, ob Ohrstöpsel tatsächlich den Schlaf verbessern, und fragen, wie wir möglichst lange gesund leben können.

Spektrum - Die Woche – »Ein wertvolles Element im Energiemix der Zukunft«

In dieser »Woche« beleuchten wir den aktuellen Stand der Kernfusionsforschung: ob der Hype berechtigt ist und welche technischen Hürden noch genommen werden müssen. Außerdem: KI, die kein Mensch mehr versteht, GPS-Spoofing in der Straße von Hormus und die Psychologie der Jahreszeiten.

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.