Direkt zum Inhalt

Welt der Wissenschaft - Planetenforschung: ExoMars: Auf der Suche nach Leben auf dem Roten Planeten

Mitte März soll sich die nächste europäische Raumsonde ExoMars 2016 auf den Weg zu unserem Nachbarplaneten Mars begeben und dort im Oktober ankommen. Die Sonde besteht aus zwei Teilen, einem Orbiter und einen Modul zur Demonstration einer weichen Landung auf dem Planeten.
Schiaparelli trennt sich vom Trace Gas Orbiter (künstlerische Darstellung)

Sonnenaufgang auf dem Mars: 400 Kilometer über der Oberfläche richtet eine Raumsonde im Orbit ihre Instrumente in Richtung des Sonnenlichts, das durch die Atmosphäre des Planeten strömt. Sie ist auf der Suche nach den spektralen Signaturen wichtiger Gase wie Methan, die auf noch heute aktive biologische oder geologische Vorgänge hinweisen können. Zur gleichen Zeit ist ein Fahrzeug auf der Oberfläche dabei, mit einem Bohrer die erste Bodenprobe aus einer Tiefe von zwei Metern zu entnehmen. Das Gefährt befindet sich in einer Region, die in der Frühzeit des Planeten vor rund vier Milliarden Jahren mit flüssigem Wasser bedeckt war. Wird es Reste vergangenen Lebens finden, die vor der energiereichen Strahlung geschützt waren, welche heute die Oberfläche überflutet? Seit Jahrhunderten ist die Menschheit von der Suche nach Leben auf dem Mars fasziniert, angefangen von Künstlern und Schriftstellern bis hin zu den Forschern und Astronomen. Obwohl das obige Szenario wie eine Szene aus einem Sciencefictionroman wirkt, wird es bald Realität dank des Programms ExoMars.

Kennen Sie schon …

Sterne und Weltraum – Artemis II: Wie erfolgreich war die Mission zum Mond?

Mit dem Artemis-Programm, das 2022 mit der unbemannten Testmission Artemis I begann, strebt die NASA eine erneute Landung von Menschen auf dem Mond an. Mit der nun bemannten und erfolgreich abgeschlossenen Mondumrundung von Artemis II hat sie einen weiteren Meilenstein erreicht – noch nie waren Menschen weiter ins All vorgedrungen. Wir zeigen die Highlights der Mission und geben einen Ausblick. Weiter berichten wir über die Pläne der ESA bis 2035 ein Interferometer zur Messung von Gravitationswellen im Weltraum zu installieren – LISA, sowie von der darüber hinaus schon geplante Weiterentwicklung LISAmax. In unserem Praxisteil lesen Sie über die in der Amateurszene noch wenig verbreitete Spektroheliografie zur Sonnenbeobachtung und deren Möglichkeiten.

Spektrum - Die Woche – Warum Ebola-Patienten in Deutschland behandelt werden

Wie gefährlich ist der aktuelle Ebola-Ausbruch im Kongo, und warum werden Patienten auch in Deutschland behandelt? Darum dreht es sich in den Titelbeiträgen dieser Ausgabe der »Woche«. Außerdem wirft sie einen Blick auf Reparaturcafés, rätselhafte Explosionen im All und den Untergang von Antiochia.

Spektrum - Die Woche – Die wilden Kühe von Tschernobyl

In Tschernobyl ist unfreiwillig ein einzigartiges, weitgehend menschenleeres Naturparadies entstanden. Lesen Sie, wie sich das Leben dort über die Jahre erholt hat. Darüber hinaus: Interview zur Rettungsaktion für den Buckelwal und wie funktioniert Quantenphysik in einem sich ausdehnenden Universum?

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.