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Neurobiologie: Evolution der Intelligenzen

Der Mensch gilt als das klügste aller Lebewesen. Sollte dann nicht auch sein Gehirn irgendwie »einzigartig« sein? Auf der Suche nach den Ursprüngen menschlicher Intelligenz nehmen Forscher auch die grauen Zellen und Geistesgaben besonders schlauer Tiere unter die Lupe.
Kein Hund, der komponiert, kein Delfin, der in Reimen spricht, kein Papagei, der Gleichungen mit zwei Unbekannten löst – mit derartigen Geistesgaben können Tiere nicht aufwarten. Allerdings fiel der menschliche Intellekt auch nicht vom Himmel: Er muss im Lauf der Evolution entstanden sein, schließlich ist das Bewusstsein, alles Denken, Planen und Handeln nach neurowissenschaftlicher Auffassung vollständig an das Gehirn gebunden …

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Spektrum - Die Woche – 47/2021

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Literaturtipps:

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Bugnyar, T., Heinrich, B.: Ravens, Corvus Corax, Differentiate Between Knowledgeable and Ignorant Competitors. In: Proceedings of Biological Sciences 272(1573), 2005, S. 1641-1646.

Reiner, A., Yamamoto, K., Karten, H. J.: Organization and Evolution of the Avian Forebrain. In: The Anatomical Record Part A 287A(1), 2005, S. 1080-1102.

Roth, G., Dicke, U.: Evolution of the Brain and Intelligence. In: Trends of Cognitive Sciences 9(5), 2005, S. 250-257.

Roth, G., Wullimann, M. F.: Brain Evolution and Cogni­tion. New York: Wiley 2001 und Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag 2001.