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Kreativität: Fantasie nach Noten

Über musikalische Vorstellungskraft und die Macht der Töne
Musik ist für die meisten von uns ein wichtiger und meist angenehmer Teil des Lebens – und zwar nicht nur die äußerliche Musik, die Musik, die wir mit den Ohren hören, sondern auch die innerliche Musik, die Musik, die in unserem Kopf erklingt. Als Galton in den 1880er Jahren über "Vorstellungsbilder" schrieb, beschäftigte er sich nur mit visuellen Vorstellungen und nicht mit musikalischen. Doch man braucht nur den eigenen Freundeskreis zu befragen, um festzustellen, dass die Spannweite des musikalischen Vorstellungsvermögens nicht geringer ist als die des visuellen Vorstellungsvermögens. Es gibt Menschen, die kaum eine Melodie behalten können, und andere, die ganze Symphonien in ihrem Kopf hören, und zwar fast so detailliert und lebendig, als wohnten sie einer tatsächlichen Aufführung bei ...
Juni 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Juni 2008

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Literaturtipps

Kraemer, D. J. M. et al.: Musical Imagery: Sound of Silence Activates Auditory Cortex. In: Nature 434(7030), S. 158, 2005.

Sacks, O.: Der einarmige Pianist - Über Musik und Gehirn. Rowohlt: Reinbek, erscheint im Juni 2008.