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Immunologie: Fehlalarm im Darm

Noch vor dem allerersten Happen fester Nahrung lernt unser Immunsystem, zwischen Lebensmitteln und Krankheitserregern zu unterscheiden. Ohne die richtige Anleitung steigt offenbar das Allergierisiko.
Keine Erdnüsse, Milchprodukte, Eier, Meeresfrüchte oder Soja. Weder Weizen noch Mais, Nüsse, Fisch, Sesamkörner oder irgendwelche Gewürze. Zwar müssen nur wenige Menschen eine derart strenge Diät einhalten, aber in den Industrieländern leidet mindestens jedes zwanzigste Kleinkind und jeder fünfzigste Erwachsene an einer Nahrungsmittelallergie. Mit steigender Tendenz: So verdoppelte sich einer Studie zufolge zwischen 1997 und 2002 die Häufigkeit von Erdnussallergien in den USA – Hauptursache für Notfallbehandlungen und Todesfälle in dieser Kategorie.

Wer allergisch auf Inhaltsstoffe der Nahrung reagiert, kann Symptome von einem Hautauschlag bis hin zu einem Kreislaufschock erleiden. Nahrungsmittelallergien variieren außer im Schweregrad auch darin, wie schnell sich Symptome bemerkbar machen. Die mitunter lebensbedrohlichen Sofortreaktionen treten insbesondere auf, wenn...
Februar 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2008

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