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Mathematik: Fields-Medaillen 2014

Die Auszeichnung wird ähnlich hoch geschätzt wie der Nobelpreis, wird aber satzungsgemäß nur an "junge" Mathematiker vergeben. Vier Forscher durften zur Eröffnung des Internationalen Mathematiker-Kongresses in Seoul am 13. August ihre Medaillen in Empfang nehmen.
Die Fields-Medaille

Artur Ávila, geboren am 29. Juni 1979 in Rio de Janeiro, heute Professor an der Université Paris 7, gilt als der führende Forscher in der Theorie der dynamischen Systeme ("Chaostheorie").

Manjul Bhargava, geboren am 8. August 1974 in Hamilton (Ontario, Kanada) und damit gerade noch unter der offiziellen Altersgrenze von 40 Jahren, überraschte 2001 die Fachwelt, indem er einem längst abgeschlossen geglaubten Feld noch etwas Neues hinzufügte.

Der Österreicher Martin Hairer, geboren am 14. November 1975, erarbeitete eine Theorie der Regularitätsstrukturen für stochastische partielle Differenzialgleichungen.

Maryam Mirzakhani, geboren im Mai 1977 in Teheran und seit 2008 Professorin an der Stanford University, ist die erste Frau, der je eine Fields-Medaille verliehen wurde. ...

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