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Astronomie: Folgenreiche Sternexplosion

Nicht jede Supernova wird von einem gewaltigen Gammastrahlenausbruch begleitet. Warum es oft nicht dazu kommt, könnte ein weiteres Produkt einer solchen Sternexplosion erklären: ein »Kokon« aus heißer Sternmaterie. Nun scheinen Forscher erstmals ein solches Objekt beobachtet zu haben.
Supernova

Der Brennstoff extrem schwerer Sterne mit mehr als dem Acht­fachen der Masse unserer Sonne reicht nur für einige Millionen Jahre. Sobald die Fusionsprozesse im Sternzentrum versiegen, kollabiert der Kernbereich binnen Sekunden zu einem 10 bis 20 Kilometer großen Klumpen mit der Dichte eines Atomkerns: einem Neutronenstern.

Weiter außen liegende Schichten sacken dadurch ins Bodenlose. Das heiße Gas fällt auf die Materie in der Mitte, wo es wie an einer Wand abprallt. Es entsteht eine gewaltige Stoßwelle, welche – zusätzlich angetrieben von einer unvorstellbaren Anzahl Neutrinoteilchen aus dem Kern – die einstige Sternhülle vor sich herschiebt. Solch eine »Kernkollaps-­Supernova« strahlt ein paar Wochen lang heller als alle Sterne ihrer Galaxie zusammen, und noch Jahre später lässt sich die immer weiter expandierende Blase mit Teleskopen beob­achten.

Die Ereignisse zählen zu den ge­waltigsten im Universum, sie haben jedoch Konkurrenz: So genannte Gammastrahlenausbrüche (englisch gamma ray bursts, GRBs) setzen binnen kurzer Zeit ebenfalls enorm große Energiemengen frei. Super­novae und GRBs sind nicht zwei voneinander unabhängige Ereignisklassen – bloß gehen manche extrem helle Supernovae mit einem mehrere Minuten langen Gammastrahlenausbruch einher, andere hingegen nicht. Aber warum ist das so? ...

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