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Freistetters Formelwelt: Das Beinahe-Rad

Ein Gleichdick ist eine erstaunliche geometrische Form: Man kann mit ihr quadratische Löcher bohren, gleichzeitig rollt sie aber wie ein Rad – zumindest annähernd.
Florian Freistetter

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei einem Gleichdick um eine Figur, die überall gleich dick ist. Dennoch sind ein bisschen mehr Details nötig, um das Konzept richtig zu verstehen: Mit »gleich dick« ist die Breite des Objekts gemeint, die durch zwei parallele Geraden definiert wird. Eine berührt die Figur, um die es geht, an einem Punkt, die zweite am jeweils gegenüberliegenden. Der Abstand zwischen den Geraden entspricht der Breite. Wenn diese immer denselben Wert hat, egal an welcher Stelle der Figur man die Parallelen anbringt, hat man ein Gleichdick vor sich.

Für solche Objekte gilt der Satz von Barbier …

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