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Homo heidelbergensis: Fürsorge für Behinderte

Über die sozialen Strukturen unserer eiszeitlichen Vorfahren ist wenig bekannt. Von Neandertalern etwa weiß man immerhin, dass sie ihre Kranken pflegten und sie beispielsweise vor dem Hungertod bewahrten, indem sie ihnen die Nahrung zerkleinerten. Im Norden Spaniens sind Forscher nun auf einen weiteren Hinweis auf die Fürsorge für andere gestoßen: In Atapuerca haben sie den mehr als 530.000 Jahre alten Schädel eines Kindes ausgegraben. Auf Grund typischer Deformationen gehen Ana Gracia von der Universidad Carlos III. de Madrid und ihre Mitarbeiter davon aus, dass es schwer behindert war ...
04/09

Dieser Artikel ist enthalten in epoc 04/09

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