Direkt zum Inhalt
Urlaub

Geballte Erholung?

Brauchen wir regelmäßige Auszeiten, um uns vom Alltag zu regenerieren? Die meisten Menschen bejahen das eindeutig. Psychologen jedoch sind skeptisch: Ein Tapetenwechsel hilft nur kurzzeitig - viel wichtiger für das ­Wohlbefinden scheint das Stressmanagement im Alltag zu sein.
Kurze Verschnaufpause

Die Deutschen bezeichnen sich selbst gern als Urlaubsweltmeister. 2011 machten immerhin drei Viertel der Bevölkerung mindes­tens eine Reise von fünf Tagen Dauer und länger. Pro Person und Reise ließen sich das die Bundesbürger durchschnittlich 868 Euro kos­ten – insgesamt gaben sie für Urlaube knapp 80 Milliarden Euro aus. Und auch dieses Jahr sind die Aussichten für die Tourismusbranche rosig, wie die "Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen" im März auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin mitteilte.
Aber sind Urlaube ihr Geld überhaupt wert? Für viele von uns stellt sich die Frage gar nicht: Einmal im Jahr zwei Wochen in der Sonne zu liegen, durch fremde Altstädte zu schlendern oder auf Berge zu kraxeln, erscheint ihnen unerlässlich, um die Batterien wieder aufzuladen. Doch Forscher stellen diese Annahme in letzter Zeit immer häufiger in Frage …

Juli/August 2012

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Juli/August 2012

Kennen Sie schon …

Dossier 2/2018

Gehirn&Geist – Dossier 2/2018: Ernährung & Gesundheit

Gewohnheit: Warum ich esse, was mir nicht guttut • Fasten: Mehr Köpfchen dank Verzicht • Adipositas: Wenn Übergewicht auf der Seele lastet

Stress und Resilienz - Wie wir dem täglichen Druck begegnen

Spektrum Kompakt – Stress und Resilienz - Wie wir dem täglichen Druck begegnen

Stress hat viele Gesichter - und verschiedene, meist ungesunde Folgen. Warum kommen manche Menschen besser mit dem Druck klar als andere? Und können wir uns selbst darin schulen, gelassener zu reagieren?

5/2018

Gehirn&Geist – 5/2018

In diesem Heft betrachtet Gehirn&Geist die Ernährungswissenschaft näher. Außerdem im Heft: Pyromanie, künstliche Intelligenz und Brennpunkt: Koma.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Vielen Dank!

  • Quellen

De Bloom, J. et al.: Do We Recover from Vacation? Meta-Analysis of Vacation Effects on Health and Well-Being. In: Journal of Occupational Health 51, S. 13-25, 2009

De Bloom, J. et al.: Effects of Short Vacations, Vacation Activities and Experiences on Employee Health and Well-Being: Lots of Fun, Quickly Gone. In: Journal of Occupational Health 24 S. 196-216, 2011

Gilbert, D., Abdullah, J.: A Study of the Impact of the Expectation of a Holiday on an Individual's Sense of Well-Being. In: Journal of Vacation Marketing 8, S. 352-361, 2002

Gump, B. B., Matthews, K. A.: Are Vacations Good for Your Health? The 9-Year Mortality Experience After the Multiple Risk Factor Intervention Trial. In: Psychosomatic Medicine 62, S. 608-612, 2000

Kühnel, J., Sonnentag, S.: How Long do You Benefit from Vacation? A Closer Look at the Fade-out of Vacation Effects. In: Journal of Organizational Behavior 32, S. 125-143, 2011

Nawijn, J.: The Holiday Happiness Curve: A Preliminary Investigation into Mood during a Holiday Abroad. In: International Journal of Tourism Research 12, S. 281-290, 2010

Nawijn, J.: Determinants of Daily Happiness on Vacation. In: Journal of Travel Research 50, S. 559-566, 2011

Wirtz, D. et al.: What to Do on Spring Break? The Role of Predicted, On-Line, and Remembered Experience in Future Choice. In: Psychological Science 14, S. 520-524, 2003