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Vorurteile: Geheime Gedanken

Mit neuartigen Reaktionstests wollen Psychologen unsere verborgenen Vorurteile ans Licht bringen. Doch das Verfahren ist umstritten.
Jeder hat sie, aber niemand gibt sie gerne zu: Vorurteile. Doch der Wissenschaft sei Dank lassen sich unbewusste Einstellungen mit impliziten Tests messen. Davon jedenfalls sind viele Psychologen überzeugt. Besonders hoch geschätzt ist gegenwärtig der Implizite Assoziationstest (IAT). Das von dem Psychologen Anthony Greenwald 1998 entwickelte Verfahren IAT fußt auf einem ebenso einfachen wie genialen Gedanken: Je schneller eine Person negative Begriffe wie Qual oder Tod beispielsweise mit den Gesichtern von korpulenten Menschen assoziiert, desto negativer bewertet der Proband Dicksein. Die Reaktionszeit dient mit anderen Worten als indirektes Maß für unsere Geisteshaltung. An ihr lässt sich ablesen, ob jemand bestimmte Begriffe oder Bilder als zusammengehörig empfindet oder nicht …
September 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist September 2007

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Literaturtipps

Blanton, H., Jaccard, J.: Decoding the Implicit Association Test: Implications for Criterion Prediction. In: Journal of Experimental Social Psychology 42(2), 2006, S. 192-212.

Fiedler, K., Blümke, M.: Faking the IAT: Aided and Unaided Response Control on the Implicit Association Tests. In: Basic and Applied Social Psychology (im Druck).

Schnabel, K., Asendorpf, J. B., Greenwald, A. G.: Implicit Association Tests (IAT): A Landmark for the Assessment of Implicit Personality Self-Concept. In: Boyle, G. J. et al. (Hg.): Handbook of Personality Theory and Testing. London: Sage (im Druck).