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Jugendkultur: Generation Handy

Mobiltelefone sind aus dem Leben Jugendlicher kaum mehr wegzudenken: Die drahtlosen Alleskönner dienen als Musikspeicher, Kommunikationszentrale, Statussymbol - und eröffnen den Heranwachsenden neue Wege, Zusammen­gehörigkeit und Nähe auszudrücken. Doch Eltern sollten Acht geben, dass die kleinen Technikwunder nicht zur "virtuellen Nabelschnur" mutieren.
Einen Teenager zu finden, der kein Handy besitzt, ist heute etwa so schwierig wie die ­Suche nach einem 13-jährigen Opernfan oder einer 15-Jährigen, die sich nicht über ihre Figur Gedanken macht. Keine Altersgruppe hat die Mobiltelefonie so schnell und umfassend in ihren Alltag integriert wie die der 12- bis 19-Jährigen. 1998 besaßen in Deutschland erst acht Prozent der Teens ein eigenes Handy. Im Jahr 2002 lag der Anteil schon bei 82 Prozent, und er stieg bis 2007 auf 94 Prozent. Experten sprechen von einer Handy-Vollversorgung bei Jugendlichen. Selbst bei den Pre-Teens, also den 10- bis 13-Jährigen, besitzt jeder zweite ein eigenes Gerät ...
Juni 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Juni 2008

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Literaturtipps

Caron, A. , Caronia, L.: Moving Culture. Mobile Communi­cation in Everyday Life. McGill-Queen’s University Press, Montreal 2007.

Döring, N.: Handy-Kids - Wozu brauchen sie das Mobil­telefon? In: Dittler, U., Hoyer, M. (Hg.): Machen Computer Kinder dumm? Wirkung inter­aktiver, digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche aus medienpsychologischer und mediendidaktischer Sicht. KoPaed-Verlag, München 2006.

Feldhaus, M.: "Remote control" durch das Mobiltelefon - empirische Ergebnisse zu ­einer neuen Qualität in der Soziologie der Erziehung. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 4, S. 416-433, 2003.

Ling, R.: Mobile Communications Vis-à-Vis Teen Emancipation, Peer Group Integra­tion and Deviance. In: Harper, R. et al. (Hg.): The Inside Text. Social Perspectives on SMS in the Mobile Age. Klewer, London 2005.