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Popularisierung der Astronomie: 50 Jahre auf dem Königstuhl

Der von 1981 bis 2008 für »Sterne und Weltraum« verantwortliche Redakteur kam ­erstmals im Jahr 1970 auf den Königstuhl in Heidelberg und damit zur Astronomie. Hier blickt er zurück auf die Entwicklung unserer Zeitschrift während eines halben Jahrhunderts und auf die weiteren durch sie angestoßenen Entwicklungen.
Dieser Blick auf den Königstuhl heute zeigt links das Hauptgebäude des Max-Planck-Instituts für Astronomie und rechts ­dessen Astrolabor mit seinen Kuppeln. Dazwischen glänzt das weiße, in seiner Form von der Spiralgalaxie Messier 51 inspirierte »Haus der Astronomie« (HdA), entstanden in den Jahren 2009 bis 2011. Das Bild ist von Südwesten aufgenommen, so dass wir hier direkt auf den westlichen Spiralarm des HdA schauen.Laden...

Im Februar 1970, nach meinem Di­plom in Kernphysik an der Universität Heidelberg, traf ich auf dem Königstuhl, zufällig und ahnungslos, auf eine kürzlich eröffnete Baustelle: Im Wald neben der Landessternwarte (LSW) wurden die ersten Bäume gefällt, um für das damals nur auf dem Papier existierende Gebäude des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) Platz zu schaffen. Hier entstand, nach zwei Weltkriegen und fast 60 Jahren weit gehenden Stillstands, ein neues Zentrum der astro­nomischen Forschung. Jede einzelne Komponente des großen Projekts – von den Standorten der zu errichtenden Observatorien auf der Nord- und Südhalbkugel und den institutseigenen Werkstätten für den Instrumentenbau bis zu den wissenschaftlichen Fragen, die erforscht werden sollten – musste erst einmal gefunden, gebaut oder erdacht werden. All das war faszinierend, und ich stieg als Doktorand dort ein.

»Sterne und Weltraum« – wozu?

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März 2015

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