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Geschichte: Frau Pharao

Böse Schwiegermutter oder staatstragende Regentin? Ein neues Buch beleuchtet Leben und Wirken der ägyptischen Pharaonin Hatschepsut.

Im alten Ägypten war Herrschen Männersache. Seit Menschengedenken geboten Pharaonen als "Herren der beiden Länder" (Ober- und Unterägypten) über das Reich am Nil. Stets ging das Königtum auf den Sohn oder einen engen Vertrauten über – also von einem Mann auf einen anderen. Nicht so jedoch im Jahr 1479 v. Chr., als mit Hatschepsut ("Die erste der vornehmen Frauen") eine Dame den Horus-Thron bestieg. Eine Art Betriebsunfall, der die Nachwelt bis heute zu allerlei Spekulationen anregt.

Peter Nadig, Privatdozent für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin, nähert sich der Herrscherin streng anhand historischer Fakten. Er analysiert Inschriften, sichtet und interpretiert das archäologische Material und studiert die einschlägige Fachliteratur. So entsteht ein differenziertes und lesenswertes Buch über eine außergewöhnliche Frau, deren Regentschaft zu einer der segensreichsten im pharaonischen Ägypten gehörte. ...

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