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Geschichte: Wellness-Oasen der Antike

Ernst Künzl bietet eine eindrucksvolle Darstellung der römischen Badeanlagen und ihrer kulturhistorischen Bedeutung.

Die Römer waren ausgesprochene Utilitaristen. Ein öffentliches Bauwerk musste nicht in erster Linie schön, sondern für die Allgemeinheit nützlich sein. Dieses Prinzip prägte die Architektur des römischen Weltreichs – noch Jahrhunderte nach seinem Untergang. Das gilt auch für die Thermen. Jene dem Gemeinwohl dienenden Badeanlagen seien allemal nützlicher als die überflüssigen Pyramiden Ägyptens, die einzig der törichten Zurschaustellung des Reichtums der Pharaonen dienten, urteilte Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Frontinus, ein römischer Fachschriftsteller für Wassertechnik und Militärgeschichte.

Vielleicht war es diese Praxisbezogenheit, welche die unterworfenen Völker Roms so an den Machthabern bewunderten. ...

November 2013

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft November 2013

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