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Gute Frage: Wie sehr beeinflussen die Gene, was uns schmeckt?

Der Biochemiker Wolfgang ­Meyerhof führt in die Welt der Geschmacksrezeptoren ein.
Frau genießt ihr Essen

Der menschliche Geschmackssinn erkennt Süßes, Salziges, Saures, Bitteres und das herzhaft-­fleischige Umami. Für jede dieser Grundgeschmacksrichtungen verfügen wir über eine spezielle Sorte sensorischer Zellen im Mund, mit eigenen Rezeptoren für die jeweiligen Geschmacksmoleküle. Gelangt also beispielsweise Zucker auf die Zunge, heftet sich dieser an die Rezeptoren der für Süßes zuständigen Zellen. Die dadurch ausgelöste Erregung wird über Nervenbahnen ans Gehirn geleitet, wo der Sinneseindruck »süß« entsteht …

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Spektrum Kompakt – Sex - Wissenschaft im Bett

Was hinter verschlossenen Schlafzimmertüren passiert, bleibt der Forschung großteils verborgen. Manche Fachleute tauchen jedoch tief in die Privatsphäre von Probandinnen und Probanden ein, um deren Sexualverhalten zu vermessen – und bringen dabei auch Unerwartetes zutage.

Spektrum - Die Woche – Impfstoffe vom Acker

Bald könnte die Landwirtschaft nicht nur Nahrung, sondern auch Medikamente herstellen: Molecular Farming macht es möglich! Außerdem widmen wir uns in dieser Ausgabe der Zukunft der Gentherapie, der Suche nach Leben auf dem Mars sowie der Frage, wie man sexuellen Konsens im Alltag kommuniziert.

Spektrum - Die Woche – Der Knuddelfaktor

Oh wie süß! In dieser Woche geht es um niedliche Tierbabys und Kinder, dank derer sich nicht nur entspannen, sondern auch manipulieren lässt. Außerdem: ein neuartiges kosmisches Hintergrundrauschen und die Alltagsprobleme von Mars-Helikopter Ingenuity (€).

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  • Quellen

Hübner, S. et al.: Taste and nutrition. 3. Development of taste preferences and aversions. Ernährungs Umschau international 60, 2013

Myers, K. P., Sclafani, A.: Development of learned flavor preferences. Developmental Psychobiology 48, 2006

amamoto, T., Ueji, K.: Brain mechanisms of flavor learning. Frontiers in Systems Neuroscience 5, 2011