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Pocken: "Getilget ist des Scheusals lange Wuth"

Vor 30 Jahren erklärte die Welt­gesundheitsorganisation (WHO) die Pocken für ausgerottet. Jahrtausendelang hatte das Virus gewütet, Mil­lionen von Menschen getötet – und den Lauf der Geschichte beeinflusst.
Die Körpertemperatur steigt, die Glieder schmerzen, der Ausschlag breitet sich zuerst auf der Zunge und im Rachen aus. Dann bedecken übel riechende Eiterbläschen den ganzen Körper. Wer Glück hat, übersteht die Pockeninfektion, nur Narben bleiben zurück. Doch rund ein Drittel aller Erkrankten sterben, noch in den 1960er Jahren sind es jährlich zwei Millionen Menschen weltweit.

13 Jahre lang kämpft die WHO mit Schutzimpfungen gegen das Virus – in Indien, Afrika und überall dort, wo es noch keine Zwangs­impfungen gibt. Alle Kranken werden konsequent unter Quarantäne gestellt. 1977 gibt es nur noch einen infizierten Mann in Somalia.  ...
01/10

Dieser Artikel ist enthalten in epoc 01/10

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