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Schmerzformen: Gewitter im Kopf

Etwa drei Prozent aller Deutschen leiden unter chronischem Kopfschmerz. Hans-Christoph Diener vom Universitätsklinikum Essen über die vier Varianten, in denen er auftritt - und was man dagegen tun kann
Zuckende Pein
Es hämmert und pocht – bei jedem Schritt scheint das Gehirn gegen die Schädeldecke zu stoßen. Fast jeder kennt diese Pein im Kopf, sei es nach zu viel Alkohol am Vorabend oder bei Stress am Arbeitsplatz. Meist verschwindet der Spuk ebenso schnell, wie er gekommen ist. Doch einige werden ihn selbst nach Monaten und Jahren nicht mehr los – sie leiden unter chronischen Kopfschmerzen.
Das Leid kann in verschiedenen Formen erscheinen: Ist es eher dumpf-drückend, handelt es sich vermutlich um Spannungskopfschmerz. In der episodischen, also nicht chronischen Variante quält er über die Hälfte aller Deutschen gelegentlich. Bei einigen wenigen Betroffenen werden die Beschwerden mit der Zeit chronisch. Vielen schmerzt dann fast täglich der Kopf, sie können sich nicht mehr richtig konzentrieren, häufig werden sie depressiv.
Um chronischen Spannungskopfschmerz op­­timal zu behandeln, sollten sowohl Mediziner als auch Verhaltenspsychologen zu Rate gezogen werden …
Oktober 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Oktober 2010

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  • Quellen
Literaturtipps

Diener, H. C.: Kopfschmerzen. Thieme, Stuttgart 2003.
Kompakter Überblick zu Ursachen und Therapieformen

Göbel, H.: Die Kopfschmerzen: Ursachen, Mechanismen, Diagnostik und Therapie. Springer, Berlin 2003.
Ergebnisse der Kopfschmerzforschung


Quellen

Olesen, J. et al.: The International Classification of Headache Disorders. 2nd Edition. In: Cephalalgia 24(1 Suppl.), S. 1-160, 2004.

Straube, A. et al.: Therapie des episodischen und chronischen Spannungskopfschmerzes und anderer chronischer täglicher Kopfschmerzen. In: Diener, H. C. et al. (Hg.): Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Thieme, Stuttgart, 4. Auflage 2008, S. 600-608.