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Astrophysik: Gibt es Quarksterne?

Krebsnebel
Quarks – die meisten haben diesen Begriff wohl schon mal irgendwo gehört oder gelesen. Etliche wissen damit jedoch nichts Genaues anzufangen. Auf jeden Fall sind keine Kuhmilchprodukte gemeint. Wenn Physiker von »Quarks« sprechen, dann haben sie extrem kleine Teilchen im Sinn, fundamentale Bausteine der Materie. Der Begriff stammt aus dem Jahr 1964. Damals zeigten die theoretischen Physiker Murray Gell-Mann und George Zweig, dass Protonen und Neutronen – die winzigen Bausteine der Atomkerne – aus noch kleineren Einheiten zusammengesetzt sind. Gell-Mann, der für seine Theorie 1969 den Nobelpreis erhielt, nannte diese Einheiten »Quarks«, wobei er sich an ein Gedicht des irischen Schriftstellers James Joyce anlehnte, das die Zeile »Three quarks for Muster Mark« enthält. Die Bedeutung des Begriffs »quark« ist hier nicht ganz klar, vermutlich hat Joyce das Wort »quart« (ein Viertelliter Bier) des Klangs wegen zu »quark« geändert. Es könnte sich aber auch um eine Anspielung auf das Wort »squawk« (sinngemäß »Krächzer«) handeln, das im Dialekt als »quawk« gesprochen wird.

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Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.

Spektrum - Die Woche – Die Supersymmetrie ist am Ende

Die Supersymmetrie galt lange als Hoffnungsträger der Physik – nun steht sie vor dem Aus. In der neuen Ausgabe von »Die Woche« erfahren Sie, warum das Forschungsfeld umstrukturiert wird und welche neuen Wege die Teilchenphysik nun einschlägt.

Spektrum der Wissenschaft – Den Kosmos entschlüsseln – Vom Sonnensystem in die Tiefen des Universums

In dieser Ausgabe berichten wir über ferne Galaxien, das Sterben von Sternen, äußerst energiereiche Gammastrahlenblitze und neue Erkenntnisse zur Dunklen Energie. Weiter informieren wir Sie über Raumfahrtmissionen zu anderen Himmelskörpern, beispielsweise die der NASA-Sonde Europa-Clipper, welche den gleichnamigen Jupitermond auf die Existenz von Ozeanen untersuchen soll. Darüber hinaus: Teleskope der Superlative mit denen der Kosmos auch von der Erde aus, immer genauer beobachtet werden kann.

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