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Glanz aus dem Labor

Perlmutt ist ein schillerndes Biomineral, das Weichtiere (Mollusken) auf der Innenseite ihrer Schalen bilden. Zu finden ist es etwa in den Gehäusen von Perlmuscheln und Kreiselschnecken. Da es hart, aber zugleich elastisch ist, verhindert es die Ausbreitung von Rissen in der Schale. Über Jahrhunderte hinweg schmückten Menschen sich und ihre Alltagsgegenstände mit dem irisierenden Material; die Polynesier zahlten gar damit. Einer Forschergruppe um Ullrich Steiner von der University of Cambridge ist es jetzt gelungen, einen ganz ähnlich aufgebauten Stoff künstlich herzustellen.

Natürliches Perlmutt besteht aus Kalziumkarbonat und organischer Materie – hauptsächlich Chitin und vermutlich Kollagen. Diese bildet eine Art Netzwerk, eine Matrix. Darin eingebettet liegen mikrometergroße Plättchen aus Kalziumkarbonat. In der Summe entsteht ein Verbundmaterial, das stoß- und bruchfest ist und dank seiner geschuppten Oberfläche das Licht in allen Regenbogenfarben zurückwirft...

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