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Globaler Alarm

Mit Sars tauchte erstmals im 21. Jahrhundert eine unbekannte Infektionskrankheit auf, die das Potenzial für eine Pandemie besaß. Die "Lungenseuche" wurde zwar rasch eingedämmt. Doch jederzeit könnte ein anderer neuer Erreger zum glo­balen Ernstfall werden
Die unheilvolle Geschichte beginnt Anfang des Jahres 2003: Im Februar reist ein Medizinprofessor aus der chinesischen Provinz Guangdong zu einer Hochzeitsfeier nach Hongkong – und kehrt nie wieder in seine Heimat zurück. Er stirbt am 4. März in einer Hongkonger Klinik. Die Todesursache: eine Entzündung der Lunge, deren Symptome sich allerdings auffällig von denen der typischen Lungenentzündung unterscheiden. Zuvor steckte er mehrere Kontaktpersonen an, darunter einen amerikanischen Geschäftsmann. Dieser erliegt seiner Erkrankung am 13. März im benachbarten Vietnam. Ein Arzt und eine Krankenschwester, die den Geschäftsmann in der Klinik in Hanoi behandelten, überleben das seltsame Lungenleiden ebenfalls nicht. Immer mehr Krankheitsfälle treten in Südostasien auf. Dies veranlasst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 12. März 2003, global Alarm zu schlagen. Am 15. März empfiehlt sie erstmals in ihrer Geschichte, nicht...
Juni 2004

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juni 2004

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