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Fernerkundung: Globales Bild der Schadstoffbelastung



Was sich bisher allenfalls mühsam aus Statistiken entnehmen ließ, zeigt der Blick aus dem All nun augenfällig: Westeuropa, Ostchina und der Osten der USA schleudern den meisten Dreck in die Luft. Durch die Kombination der Daten von vier Satellitensystemen von Nasa und Esa können Forscher des National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder (Colorado) die Konzentrationen von Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid und Aerosolen in der Atmosphäre jetzt direkt verfolgen und so erstmals Bilder der globalen Luftverschmutzung in Echtzeit erstellen. Danach erreicht etwa in Ostchina der Ausstoß an Stickstoffdioxid im Winter sein Maximum. Die Schadstoffe driften oft nach Osten zu Nachbarländern. So ließ sich verfolgen, wie Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid und Aerosole nach Japan und über den Nordpazifik verfrachtet wurden. Mit verbesserten Aufnahmesystemen soll es eines Tages gelingen, die Emissionen jedes einzelnen Landes aus dem All zu überwachen. (National Center for Atmospheric Research, 10.12.2002)

Aus: Spektrum der Wissenschaft 2 / 2003, Seite 54
© Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
2 / 2003

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft 2 / 2003

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