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Blick in die Forschung - Kurzberichte: Gravitationswellen-Astronomie

Die Bekanntgabe des Nachweises der ersten Gravitationswellen am 11. Februar 2016 begeisterte Physik- und Astronomieinteressierte weltweit. Welche Schlüsse ermöglichen uns die Blicke durch dieses neue Fenster der astronomischen Forschung?
Simulation Gravitationswellen
Die Messung erhielt die Nummer GW150914 – sie ist das erwartete Signal der Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher mit 29 und 36 Sonnenmassen. Es bestätigt eine zentrale Vorhersage von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie, und zeigt, dass diese auch in starken Gravitationsfeldern noch gültig ist. Zudem folgt aus dem Nachweis eine (sehr kleine) obere Schranke für die Masse der möglichen Träger der Gravitation, die Gravitonen. Neben der ganz grundsätzlichen Erkenntnis, dass es Gravitationswellen gibt, können wir diese Entdeckung aber auch nutzen, um mehr über die Quellen von Gravitationswellen zu erfahren.
Juni 2016

Dieser Artikel ist enthalten in Sterne und Weltraum Juni 2016

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