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Bild des Monats: Grenzen des Wachstums

Das explosionsartige Entstehen neuer Sterne in einer Galaxie hat ihren Preis: Begleitende starke Sternwinde blasen das Rohmaterial für weitere Sonnen ins All hinaus und begrenzen so das galaktische Wachstum. Das erklärt, warum sehr massereiche Galaxien im Universum selten sind. Während sich ionisierte Winde leicht nachweisen lassen, gelang das bei molekularen Gasströmen bislang nicht. Nun aber machten Daten des ALMA-T eleskops in Chile diese erstmals sichtbar: Die Aufnahme der Sculptor-Galaxie (NGC 253) im südlichen Sternhimmel zeigt die Verteilung von molekularem Kohlenmonoxid, aus dessen Vorkommen man auf die Anwesenheit von Wasserstoff schließen kann, dem Rohstoff der Sternentstehung. ...

Oktober 2013

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Oktober 2013

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  • Quelle

Bolatto, A. D. et al.: Suppression of star formation in the galaxy NGC 253 by a starburst-driven molecular wind. In: Nature 499, S. 450 – 453, 2013