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Telefonie: Grenzenlose Kommunikation

Drahtlosnetze ohne feste Infrastruktur können jederzeit und überall für Verbindung sorgen. Allerdings wirft ihre Realisierung noch logistische Probleme auf.
NetzwerkLaden...
In unserer von Facebook, Twitter und dem iPhone geprägten Zeit halten wir es für selbstverständlich, stets Verbindung zur ganzen Welt aufnehmen zu können. Doch nicht immer und überall existiert die dafür nötige Infrastruktur. In Haiti etwa waren nach dem Erdbeben Anfang des Jahres die von Hilfsorganisationen bereitgestellten Satellitentelefone in den betroffenen Gebieten tagelang das einzige Kommunikationsmittel. Aber auch etwas so Gewöhnliches wie ein Stromausfall kann, wenn er mehrere Stunden dauert, die Infrastruktur der Mobilfunknetze lahmlegen; ein Notruf per Handy ist dann nicht mehr möglich.

Einen Ausweg in solchen Situationen, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, bieten so genannte Ad-hoc-Netze. Sie entstehen selbstständig, sobald sich entsprechend programmierte Handys oder andere Kommunikationsmittel nah genug kommen. Dabei fungiert jedes beteiligte Gerät nicht nur als Sender und Empfänger, sondern zugleich als Vermittlungsstelle oder Transmitter für alle anderen innerhalb seiner Reichweite. Auch eine Kommunikation zwischen weiter entfernten Handys ist dadurch möglich, sofern diese über Zwischenglieder miteinander verbunden sind: Nachrichten werden dann wie das Wasser in einer Eimerkette von Telefon zu Telefon weitergereicht.

Jedes Gerät bildet dabei als Knoten des Netzwerks einen Bestandteil der Infrastruktur für die Kommunikation aller anderen...

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