Direkt zum Inhalt

Stoffwechsel: Grünalge frisst Zellulose

Die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii kann Zellulose verdauen. Sie ist damit der erste fotosynthetisch aktive Organismus, bei dem diese Eigenschaft nachgewiesen wurde. Bisher war nur von bestimmten Bakterien, Pilzen und Tieren bekannt, dass sie sich von der schwer zersetzbaren Zellulose ernähren können.

C. reinhardtii gewinnt den Kohlenstoff für ihren Stoffwechsel normalerweise, indem sie Fotosynthese betreibt – also Lichtenergie nutzt, um Kohlendioxid (CO2) und Wasser in Zucker umzuwandeln. Forscher um Olaf Kruse von der Universität Bielefeld haben nun festgestellt, dass die Alge auch in CO2-armen Nährmedien gedeiht, wenn das Medium Zellulose enthält. Selbst Algen, die auf Grund genetischer Defekte nicht zur Fotosynthese in der Lage sind, vermehren sich in Anwesenheit von Zellulose stark.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass ...

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – 33/2021

Spektrum Kompakt – Zucker - Energiespender mit Risiko

Zucker ist für unseren Körper ein Energiespender - doch mit zahlreichen gesundheitlichen Risiken. Wissenschaftler suchen daher nach Alternativen.

Spektrum - Die Woche – 48/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Zucker, Rauchen und mathematischen Lösungen.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Quelle
Nature Communications 3, 1214, 2012