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Halluzinogene: Heilsame Trips

"Zauberpilze" gegen Zwänge, LSD und Ecstasy gegen Angstzustände? Psychiater in den USA testen derzeit in Pilotstudien, ob halluzinogene Substanzen psychische Erkrankungen lindern oder gar heilen können – mit erstaunlichem Erfolg.
Psychedelisches Porträt
Vermögen Halluzinogene chronische Alkoholsucht zu heilen? Kann also eine Droge helfen, die Abhängigkeit von einer anderen in den Griff zu bekommen? In den 1960er Jahren experimentierten viele Forscher mit psychedelischen Substanzen und berichteten von spektakulären Effekten wie intensiven, ungewöhnlichen Sinnestäuschungen und existenziellen Erfahrungen. Nach einer rund 20 Jahre währenden Phase der Skepsis wächst seit einiger Zeit wieder das öffentliche Interesse an der Heilkraft der verbotenen psychoaktiven Substanzen. In den USA und wenigen anderen Ländern wie der Schweiz erforschen Wissenschaftler derzeit das therapeutische Potenzial von Halluzinogenen an freiwilligen Probanden – und das völlig legal. In Pilotstudien überprüfen sie vor allem die Wirkung von LSD, Psilocybin, Ecstasy und Ketamin auf psychische Erkrankungen wie Alkohol­abhängigkeit, aber auch auf chronische Depressionen, Zwangsstörungen und das posttraumatische Stresssyndrom sowie starke Angstzustände von Krebspatienten im Endstadium ...

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  • Infos
Literaturtipps

Brown, D. J.: Mavericks of Medicine. Exploring the Future of Medicine. Petaluma: Smart Publications 2007.

Grof, S.: LSD-Therapie. Stuttgart: Klett-Cotta 2000, 2. Auflage.

Hofmann, A.: LSD - mein Sorgenkind. Die Entdeckung einer "Wunderdroge". München: dtv 2007, 13. Auflage.

Kolp, E. et al.: Ketamine Enhanced Psychotherapy. In: The Humanistic Psychologist 34(4), 2006, S. 399-422.

Van Treeck, B.: Drogen. Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2004, 2. Auflage.

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