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Drogen: Hilft Cannabis bei Ängsten oder Depressionen?

Cannabis und seine Inhaltsstoffe kommen zunehmend nicht nur als Rauschmittel zum Einsatz, sondern auch als Medikamente – etwa bei der Behandlung von Epilepsie oder von Schmerzen. Aber auch bei psychischen Beschwerden wie Ängsten oder Depressionen setzen manche Ärzte und Patienten inzwischen auf die Heilkraft des Hanfs. Das könnte allerdings verfrüht sein, geben Forscher um Nicola Black und Emily Stockings von der University of New South Wales in Sydney zu bedenken. In einer Metaanalyse konnten sie bei einer Reihe von psychischen Störungen keine ausreichenden Hinweise darauf finden, dass Cannabinoide tatsächlich helfen.

Die Wissenschaftler nahmen insgesamt 83 Studien mit mehr als 3000 Versuchspersonen unter die Lupe, die sich mit der Wirkung von Cannabinoiden bei Depressionen, Angststörungen, ADHS, Psychosen, Posttraumatischen Belastungsstörungen oder dem Tourette-Syndrom beschäftigt hatten …

1/2020

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 1/2020

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  • Quelle
The Lancet Psychiatry 10.1016/S2215-0366(19)30401-8, 2019