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Innere Uhr: Hirn-Rhythmus-Störungen

Neuropsychiatrische Leiden wie Alzheimer-Demenz oder Schizophrenie bringen die innere Uhr aus dem Takt. Oder verursacht der Ausfall des biologischen Zeitgebers sogar die gefürchteten Krankheitssymptome?
Sind Sie schon einmal nach Fernost geflogen? Oder vielleicht nach Kalifornien? Wenn ja, haben Sie vermutlich auf ebenso unbehagliche wie eindeutige Weise erfahren, dass Sie nicht nur eine Uhr am Handgelenk tragen, sondern auch im Kopf. Genauer gesagt im suprachiasmatischen Nucleus (SCN), einer reiskorngroßen Hirnregion direkt oberhalb der Stelle, wo sich die Sehnerven von rechtem und linkem Auge kreuzen. Der SCN ist so etwas wie unser inneres Chronometer – er gibt dem Organismus seinen Takt vor, den Forscher als "circadianen Rhythmus" bezeichnen ...
November 2006

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist November 2006

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Literaturtipps:

Abbott, A.: Restless Nights, Listless Days. In: Nature 425(6961), 2003, S. 896-898.

Dowling, G. A. et al.: Effect of Morning Bright Light Treatment for Rest-Activity Disruption in Institutionalized Patients with Severe Alzheimer's Disease. In: International Psychogeriatrics 17(2), 2005, 221-236.

Foster, R. et al.: The Rhythm of Rest and Excess. In: Nature Reviews Neuroscience 6(5), 2005, S. 407-414.

Foster, R., Kreitzman, L.: Rhythms of Life: The Biological Clocks that Controls the Daily Lives of Every Living Thing. London: Profile Books 2005.
Die Biologen Russell Foster und Leon Kreitzman beschreiben, welche Macht die innere Uhr nicht nur das Leben des Menschen, sondern auf alle Tiere und Pflanzen ausübt.

Spork, P.: Das Uhrwerk der Natur. Chronobiologie - Leben mit der Zeit. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag 2004.
Der Wissenschaftsjournalist Peter Spork zeigt anhand anschaulicher und kurioser Beispiele, wie stark die innere Uhr unser Leben prägt.

Swaab, D. F. et al.: Therapeutic Strategies for Alzheimer Disease: Focus on Neuronal Reactivation of Metabolically Impaired Neurons. In: Alzheimer Disease and Associated Disorders 17(Suppl. 4), 2003, S. S114-S122.

Wulff, K. et al.: The Suitability of Actigraphy, Diary Data, and Urinary Melatonin Profiles for Quantitative Assessment of Sleep Disturbances in Schizophrenia: A Case Report. In: Chronobiology International 23(1-2), 2006, S. 485-495.