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Wissenschaft und Gesellschaft: Hirntod und Wachkoma

Mit dem medizinisch-technologischen Fortschritt wandelte sich das Todeskonzept. Ärzte und Gesellschaft mussten die klassische Diagnose, die sich auf Herz- und Atemstillstand konzentrierte, zu einer neurozentrischen umgestalten. Trotz augenscheinlichem Konsens zum Hirntod als Todesdefinition tauchen immer wieder ethische, moralische und religiöse Bedenken auf. Unbehagen besteht etwa, die Definition des Hirntodes könnte auf das irreversible Wachkoma ausgedehnt werden oder die Kriterien wären dahingehend formuliert, Organtransplantationen zu erleichtern.
Februar 2006

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2006

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