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Editorial: Ich bin der Neue

Andreas MüllerLaden...

Liebe Leserin, lieber Leser

Mit dieser Ausgabe übernehme ich die Verantwortung für die Zeitschrift »Sterne und Weltraum«. Damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich habe meine große Leidenschaft, die Astronomie, zum Beruf gemacht. Schon im Kindergartenalter war ich vom Mond fasziniert. Im lesefähigen Alter war ich dann verblüfft zu erfahren, dass der Jupiter elf Monde haben soll. Damals! Denn mittlerweile sind 79 Trabanten des Gasriesen bekannt – den wir wegen seiner Oppositionsstellung am 10. Juni in diesem Heft besonders in Szene setzen.

Als Teenager sammelte ich Erfahrungen im Beobachten mit einem Kleinteleskop, was meine Leidenschaft noch mehr entflammte. Nach Abitur und Zivildienst studierte ich ab Mitte der 1990er Jahre Physik an der TU Darmstadt. Im Jahr 2004 promovierte ich über Schwarze Löcher an der Universität Heidelberg. An der dortigen Landessternwarte sammelte ich wertvolle wissenschaftliche und praktische Erfahrungen. Nach meinen Jahren in München als Postdoc am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und als Wissenschaftsmanager am Exzellenzcluster »Universe« bin ich nun zurück auf jenem Berg, auf dem seit Jahrzehnten SuW entsteht.

Es ist ein witziger Zufall, dass mein erstes Heft ausgerechnet das Titelthema hat, zu dem ich vor 20 Jahren meine Diplomarbeit abschloss: das Aussehen Schwarzer Löcher. Was damals noch eine Computersimulation war, wurde nun eine bahnbrechende Aufnahme, die die Welt bewegt: das erste »Foto« eines Materie verschlingenden Schwarzen Lochs. Wir widmen uns diesem Thema ausführlich.

Mein Team und ich danken meinem Vorgänger Uwe Reichert. Auch wenn wir das Heft sachte weiter entwickeln werden, bleibt SuW garantiert auch in Zukunft Ihre Zeitschrift für Astro­nomie und Weltraumforschung!

Husch ins Heft!

Ihr Andreas Müller

Juni 2019

Dieser Artikel ist enthalten in Sterne und Weltraum Juni 2019

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