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Rechenschwäche: Im Schwindel der Zahlen

Den eigenen Kindern können sie nicht bei den Matheaufgaben helfen, und im Supermarkt zahlen sie nur mit EC-Karte: Menschen mit Rechenschwäche. Bis zu sechs Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an Dyskalkulie, schätzen Experten. Ein Erfahrungsbericht aus dem Alltag einer Betroffenen
»Haben Sie’s nicht passend?« Die Bäckersfrau wedelt fragend mit dem Zehn-Euro-Schein. Ihre Kasse ist fast leer, die Geldbörse der Kundin sichtlich voll Kleingeld. Sie habe es leider nicht kleiner, beteuert Tabea S. schnell. 3,60 Euro passend in Münzen abzählen kann sie nur mit Mühe; Zahlen erregen bei Tabea Schwindelgefühle. Beim Einkaufen zahlt sie deshalb möglichst mit der EC-Karte. Die 34-Jährige leidet an Rechenschwäche. Schon bei vermeintlich simplen Aufgaben wie 18+3 muss sie die Finger zur Hilfe nehmen …
Dezember 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Dezember 2007

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Literaturtipps

von Aster, M., Lorenz, J. H.: Rechenstörungen bei Kindern. Neurowissenschaft, Psychologie, Pädagogik. Göttingen: Vandenhoeck & Rupprecht 2005.

von Aster, M.: Verstehen wie sie rechnen. In: Pädagogik 55(4), 2003, S. 36-39.

Bonhoff, A., Lehr, G.: Ratgeber Rechenschwäche. Berlin: Dr. Köster 2006.

Moser Opitz, E.: Rechenschwäche / Dyskalkulie. Theoretische Klärungen und empirische Studien an betroffenen Schülerinnen und Schülern. Bern: Haupt 2007.

Lorenz, J. H.: Kinder entdecken die Mathematik. Braunschweig: Westermann 1997.