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Roman: Im Strudel der Lüge

Aus Betrugspraktiken in der Wissenschaft macht Bernhard Kegel einen spannenden Krimi.

Beim Schreiben eines Fachartikels schläft der Kieler Biologieprofessor Hermann Pauli vor dem Computer ein. Mitten in der Nacht wecken ihn Geräusche, und dann tropft auch noch Wasser von der Decke. Als er nachsieht, findet er im obersten Stockwerk des Instituts eine Leiche – ausgerechnet in den Arbeitsräumen des gefeierten Starwissenschaftlers Frank Moebus. Wenig später wird ein zweiter Toter entdeckt; auch er gehörte zu Moebus’ Arbeitsgruppe. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Hat der Fall etwas mit den urtümlichen Zellen zu tun, die Moebus in der Tiefsee aufgespürt hat und mit denen er weltweit für Schlagzeilen sorgte?

Bewegung kommt in die Sache, als prominente Forscher einen offenen Brief an Moebus schreiben. Darin werfen sie ihm vor, er überlasse ihnen trotz wiederholter Bitten keine Proben der Zellen: ein klarer Verstoß gegen gute wissenschaftliche Praxis. Neugierig geworden, beginnt Hermann Pauli mit Nachforschungen, zumal die Polizei wenig Interesse für die fachlichen Hintergründe erübrigt. Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus Moebus’ Arbeitsgruppe werfen Fragen auf. Warum war ein unerfahrener Doktorand damit befasst, das Erbgut der Tiefseezellen zu entschlüsseln? Welcher Art ist das merkwürdige Verhältnis zwischen Moebus und seinen Mitarbeitern? Gibt es einen Zusammenhang zwischen all diesen Dingen? In Pauli keimt ein unheimlicher Verdacht. Als er später ein Laborbuch aus der Gruppe findet, werden selbst seine schlimmsten Befürchtungen weit übertroffen ...

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