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Wissenschaftsgeschichte

Im Walhalla der Gehirne

Offenbart sich der »Übermensch« durch ein irgendwie ­außergewöhnlich entwickeltes Denkorgan? Das jedenfalls glaubten die Bolschewisten – und richteten einen cerebralen Weiheort ein: das Moskauer »Pantheon der Gehirne«.
Zehn Jahre nach der Oktoberrevolution, im Herbst 1927, fand in Moskau die offizielle Einweihung des neu gegründeten Instituts für Hirnforschung statt. Untergebracht im ehemaligen Palais eines vermögenden Kaufmanns, wurde dort das Gehirn von Wladimir Iljitsch Uljanow (1870–1924), genannt Lenin, nach den neuesten Methoden der Neuroanatomie untersucht. Direktor und persönlich mit der Begutachtung von Lenins biologischem Vermächtnis betraut war der Berliner Hirnforscher Oskar Vogt (1870–1959) …
März 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist März 2007

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Literaturtipps

Hagner, M.: Geniale Gehirne. Zur Geschichte der Elitegehirnforschung. Göttingen: Wallstein 2004.

Hagner, M.: Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung. Göttingen: Wallstein 2006.