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Infografik: Wie die JWST-Bilder entstehen

Während Licht durch das Weltall reist, streckt die Expansion des Universums die Wellenlängen. Deswegen verschiebt sich das Leuchten besonders weit entfernter astronomischer Objekte für uns ins Infrarote. Das menschliche Auge kann das nicht mehr wahrnehmen. Das James Webb Space Telescope (JWST) hingegen wurde speziell darauf ausgelegt, die schwache Strahlung aus den Weiten des Kosmos einzufangen. Wir stellen die Instrumente und Techniken hinter den wertvollen Daten und beeindruckenden Bildern vor.
Diese Computersimulation zeigt das im All entfaltete James Webb Space Telescope.

Auf dem Weg von den Rohdaten aus einzelnen Wellenlängen- und Bildbereichen zu imposanten Fotografien, bei denen alle Aufzeichnungen miteinander kombiniert werden, sind immer Manipulationen nötig. Bis zu 27 Filter erfassen einzelne Teile des Spektrums im Infrarotlicht. Bei der Aufbereitung werden zunächst die Helligkeitswerte bei jeder Aufnahme so eingestellt, dass ein Bild mit einem möglichst großen Kontrastumfang entsteht. Dann erhält jeder Filterbereich eine Farbskala aus dem sichtbaren Spektrum zugewiesen, mit Blautönen für die kürzesten Wellenlängen bis hin zu Rot …

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – Unsere Forschungshighlights aus 2025

Fortschritte in der Krebsimmuntherapie, neue Erkenntnisse zum Altern, Entwicklungen in der Quantenphysik, KI in der Mathematik und bedeutende astronomische Beobachtungen: In der letzten »Woche«-Ausgabe des Jahres 2025 blicken wir auf die zentralen Forschungsergebnisse zurück.

Spektrum - Die Woche – Invasive Arten auf den Teller!

Sterne und Weltraum – Überlebt – Messier 54 – Relikt einer Kollision mit unserer Galaxis

Ein Amateurastronom hat auf der Basis eigener Beobachtungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse den Kugelsternhaufen Messier 54 untersucht, der sich optisch in der Nähe des Milchstraßenzentrums befindet. Er entpuppt sich als fernes extragalaktisches Relikt: Der Haufen ist ein Überbleibsel einer Zwerggalaxie, die mehrfach das Zentrum unserer Galaxis umläuft und dabei zerstört wird. Außerdem berichten wir über die vierjährige Marsmission der NASA-Sonde InSight, die dort unter anderem den Wärmefluss im Boden messen sollte. Weiter werfen wir einen Blick auf Forschungsansätze zur Hawking-Strahlung, nach denen unser Universum schneller als gedacht zerfallen könnte und stellen ein Projekt der Südtiroler Schülergruppe »astrocusanus« vor, die mit einem leistungsstarken Teleskop auf die Suche nach lichtschwachen Kleinkörpern geht.

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