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Infografik: Wie die JWST-Bilder entstehen

Während Licht durch das Weltall reist, streckt die Expansion des Universums die Wellenlängen. Deswegen verschiebt sich das Leuchten besonders weit entfernter astronomischer Objekte für uns ins Infrarote. Das menschliche Auge kann das nicht mehr wahrnehmen. Das James Webb Space Telescope (JWST) hingegen wurde speziell darauf ausgelegt, die schwache Strahlung aus den Weiten des Kosmos einzufangen. Wir stellen die Instrumente und Techniken hinter den wertvollen Daten und beeindruckenden Bildern vor.
Diese Computersimulation zeigt das im All entfaltete James Webb Space Telescope.

Auf dem Weg von den Rohdaten aus einzelnen Wellenlängen- und Bildbereichen zu imposanten Fotografien, bei denen alle Aufzeichnungen miteinander kombiniert werden, sind immer Manipulationen nötig. Bis zu 27 Filter erfassen einzelne Teile des Spektrums im Infrarotlicht. Bei der Aufbereitung werden zunächst die Helligkeitswerte bei jeder Aufnahme so eingestellt, dass ein Bild mit einem möglichst großen Kontrastumfang entsteht. Dann erhält jeder Filterbereich eine Farbskala aus dem sichtbaren Spektrum zugewiesen, mit Blautönen für die kürzesten Wellenlängen bis hin zu Rot …

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