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Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften: Innovation und Klima als ökonomische Faktoren

Die schwedische Reichsbank verleiht den Preis für Wirtschaftswissenschaft im Gedenken an Alfred Nobel an William D. Nordhaus und Paul Romer »für die Integration des Klimawandels« beziehungsweise »technischer Innovationen in die makroökonomische Langzeitanalyse«.
Wirtschaftswissenschafts-Nobelpreisträger 2018

»Makroökonomisch« und »Langzeit«: Das bedeutet einen speziellen, sehr abstrakten Blick auf das Wirtschaftsgeschehen. Es geht nicht um das Verhalten eines einzelnen Wirtschaftssubjekts, nicht einmal um das Schicksal ganzer Branchen. Die gesamte Aktivität einer Volkswirtschaft wird in einer einzigen Funktion zusammengefasst, der »Produktionsfunktion«. x Einheiten Arbeit im Zusammenspiel mit y Einheiten Kapital – sprich Produk­tionsmittel – bringen f(x, y) Ertrag. Der wird zum Teil konsumiert, zum anderen Teil investiert, das heißt in neue Produktionsmittel umgesetzt.

Dieses mathematische Modell gibt der Rede von der Gleichheit aller Menschen einen etwas ungewohnten Sinn: Alle sind zugleich Arbeiter, Konsumenten und Kapitalisten. Sie handeln so, dass sie ihren langfristigen Nutzen maximieren. Dabei haben sie durchaus auch den Nutzen ihrer Nachkommen im Sinn ...

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Was bedeutet Reichtum als politische Macht? Jakob Fugger nutzte vor 500 Jahren sein Vermögen, um Europas Geschichte mitzuprägen. War er damit ein Vorläufer heutiger Milliardäre? Außerdem: ein gescheiterter Aufstand 1825 in Russland, die erste namentlich bekannte Autorin der Weltgeschichte und mehr.

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In dieser »Woche« zeigen wir, warum Geschlecht in der Natur weit mehr ist, als ein Zufallsspiel, und wie Umwelt, Hormone und Verhalten die Entwicklung prägen. Außerdem blicken wir auf die Physik der Muschelseide, das allererste Erbmolekül und neue Ansätze gegen Datenlücken im Klimawandel.

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