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Medizin: Tod eines Trunkenbolds

Seit der Antike wird über die Gründe für den plötzlichen Tod Alexanders spekuliert. Dabei hatte sein Ableben vielleicht eher banale Gründe, meint der Paläopathologe und forensische Anthropologe Philippe Charlier.

Was wir über Alexander wissen, stammt häufig von antiken Autoren wie Arrian von Nikomedeia oder Diodor von Sizilien. Was erzählen sie uns über seinen Tod?

Charlier: Man hätte sicher erwartet, dass ein Feldherr, der sein Leben immer wieder auf dem Schlachtfeld riskiert, eines Tages im Kampf fällt. Aber tatsächlich wurde Alexander nach seiner Rückkehr aus Indien plötzlich von heftigen Schmerzen im Unterleib heimgesucht, dazu hohes Fieber. Innerhalb von zwei Wochen verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Er soll ständigen Durst verspürt haben, wurde bewusstlos, konnte seinen Kopf kaum noch bewegen, kaum noch sprechen, bis er am 11. Juni 323 v. Chr., kurz vor seinem 33. Geburtstag verstarb ...

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Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2019

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