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Weltraumteleskope: Das erste Jahr des Hubble-Nachfolgers

Das James Webb Space Telescope (JWST) tritt die Nachfolge des Weltraumteleskops Hubble an. Der Spektralbereich verschiebt sich dabei zu längeren Wellenlängen ins Infrarote. Das JWST soll im kommenden Herbst, am 31. Oktober 2021, starten. Nun wurden aus mehr als 1000 wissenschaftlichen Vorschlägen die ­Beobachtungen des ersten Jahres ausgewählt.
JWST, James Webb

Das James Webb Space Telescope (JWST), das Vorzeige­projekt der NASA, der Euro­­päischen Weltraumorga­nisa­tion (ESA) und der kanadischen Weltraumbehörde, liegt einige Jahre hinter dem Zeitplan und Milliarden von US-Dollar über dem Budget und ist daher oft Zielscheibe von Witzen und vernichtender Kritik gewesen. Doch viele würden argumentieren, dass diese Verzögerungen und Budgetsorgen lediglich ein Ausdruck des beispiellosen Umfangs und der hohen Ambitionen sind, die mit diesem Projekt verbunden sind. Wenn es hoffentlich am 31. Oktober startet, wird es das mit Abstand größte und anspruchsvollste Observatorium sein, das jemals ins All geschickt wurde. Das JWST soll unser Verständnis des Universums revolutionieren, und zwar von seinem hoch gelegenen Standort aus, etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt – jenseits der Umlaufbahn des Mondes. Aber was wird das Teleskop tatsächlich leisten, um die jahrzehntelangen Bemühungen und Ausgaben für seine Fertigstellung zu rechtfertigen?

Beobachten ab Frühjahr 2022

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